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10 Jahre „Düsseldorf-aktiv.net“: 10 Fragen - 10 Antworten

Fragen an zwei, die schon lange dabei sind, geben ein wenig Aufschluss darüber, warum die Mitarbeit bei Düsseldorf-aktiv.net nicht nur sinnvoll ist, sondern darüber hinaus auch noch Spaß macht.

Ich bin neugierig, freue mich auf die Beiden - Monika Brandenburg und Jürgen Krenzer und bin gespannt darauf zu erfahren was sie antreibt.

Redaktion: Erst einmal möchte ich euch gerne ein paar Fragen zum „Aufwärmen" stellen. Was motiviert euch?

MonikaMonika: Als Rentnerin meine freie Zeit sinnvoll einzubringen.

 

 

 

 

 

 

 

Jürgen

Jürgen: Ich will der Gesellschaft etwas zurückgeben für das, was ich selbst im Laufe
meines Lebens bekommen habe. Zudem braucht eine lebendige Demokratie das bürgerschaftliche Engagement aktiver Menschen.

 

 

 

 

Redaktion: Was nervt vielleicht manchmal?

Monika: Ich bin nicht sehr geduldig. Am liebsten arbeite ich immer sofort an den Aufgaben und erwarte das auch von meinen Mitmenschen.

Jürgen: Allzu lange Diskussionen

Redaktion: Was macht am meisten Spaß?

Monika: Die Zusammenarbeit von älteren Menschen mit den Jungen.

Jürgen: Ich kann selbst entscheiden, was, wie, wann und mit wem ich ehrenamtlich arbeite. Dabei kann ich mithelfen, das Eine oder Andere zu bewegen. Ich selbst lerne bei meinen Aktivitäten auch immer dazu.

Redaktion: Welchen Beruf habt ihr erlernt? Was macht ihr beruflich?

Monika: Mein erlernter Beruf ist Industriekauffrau. Bis zur Geburt meines Sohnes habe ich bei der Firma SKF Werkzeuge im Sekretariat gearbeitet. Nach 11 Jahren Familienpause bin ich mit 42 Jahren erneut ins Berufsleben eingestiegen. Ich war wild darauf, wieder zu arbeiten. - Bei einem Versicherungsmakler, einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und einer Wohnungsbaugesellschaft - waren die Stellen meist befristet, als Schwangerschaftsvertretung. Mit 51 Jahren begann ich bis zum Eintritt in mein Rentenalter , bei der Firma Johnson & Johnson (J&J) für zwei gemeinnützige Gesellschaften zu arbeiten, - die Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung der Frau und die AG für Kinder und Jugendgynäkologie.
Heute bin ich als Ehrenamtlerin bei Düsseldorf-aktiv.net tätig und bei der Diakonie als Internettrainerin in einem ZentrumPlus.

Jürgen: Ich war Lehrer.

Redaktion: Nach dieser kleinen Vorstellungsrunde würde ich gerne mehr von euch zum Thema Ehrenamt und insbesondere eure Beziehung zu Düsseldorf-aktiv.net erfahren. Wieviel Zeit investiert ihr in bürgerschaftliches Engagement?

Jürgen: fünf bis sechs Stunden in der Woche, mal mehr, mal weniger, das hängt von den aktuellen Projekten ab.

Monika: Zusammen mit meinem zweiten Ehrenamt im ZentrumPlus als Trainerin im Internetcafé ca. fünf bis zehn Stunden. Je nach Arbeitsaufwand.

Redaktion: Wie seid ihr auf Düsseldorf-aktiv.net aufmerksam geworden?

Monika: Ich habe bei Google „Ehrenamt in Düsseldorf" eingegeben.
Nach Beendigung meiner beruflichen Phase mit Anfang 60 wurden mir die Tage als Rentnerin bald langweilig. Mir fehlte mein Büro. Ich liebe die Arbeit im Büro und am Computer, deshalb habe ich im Internet nach ehrenamtlichen Tätigkeiten gesucht und duesseldorf-aktiv.net entdeckt. Die Stelle im Büro interessierte mich, also habe ich mich darauf beworben.

Jürgen: Eine Bekannte, die ich aus einer anderen ehrenamtlich arbeitenden Vereinigung kannte, hat mich auf Duesseldorf-aktiv.net aufmerksam gemacht. Da war der Verein noch in der Gründungsphase.

Redaktion: Seit wann seid ihr dabei?

Monika: Seit August 2009 mit den ersten Aktivitäten. Mitglied bin ich seit April 2010.

Jürgen: Ich engagiere mich seit 2006.

Redaktion: Was sind eure Aufgaben im Verein?

Monika: Bei meinem ersten Zusammentreffen mit dem Vorstandsmitglied Herbert Richter in der Sprechstunde sagte dieser, dass der Verein unbedingt jemanden benötige, der etwas vom „Büro" verstehe, und ich könnte mich dort so richtig austoben. Das kam mir sehr entgegen. Somit leitete ich ein Jahr zusammen mit ihm die Mittwochssprechstunde.
Eine Zeitlang war ich Schriftführerin im Vorstand. 2011 musste ich aus gesundheitlichen Gründen sieben Monate pausieren und und bin deshalb vom Vorstandsposten zurückgetreten.
Im April 2012 las ich auf unserer Website ein Interview mit Elbert Loois. Als neuer Vorsitzender war der sympathische, junge Mann für mich ein Hoffnungsträger. Ich startete neu und half bei der Überarbeitung der EhrenamtsBörse und der dazu gehörigen Datenbank. Außerdem arbeite ich in der Redaktions- und in der Willkommensgruppe mit. Ich suche mir gerne immer wieder neue Tätigkeiten innerhalb des Vereins, weil meine Interessen weit gestreut sind, und ich gerne Neues kennenlerne.

Jürgen: Ich arbeite im Vorstand und bin dort zweiter Vorsitzender. Außerdem moderiere ich die Willkommensgruppe und lade zu den jeweiligen Veranstaltungen für Neubürger ein.

Redaktion: Braucht man Vorwissen oder eine Ausbildung für die Arbeit im Verein?

Monika: Meine kaufmännische Ausbildung ist bei dem was ich tue sehr von Nutzen. Ansonsten braucht es Freude am Engagement.

Jürgen: Nein.

Redaktion: Was sind eure Interessen und Hobbies neben der Vereinstätigkeit?

Monika: Sport im Fitnessstudio, Gartenarbeit in unserem Schrebergarten und Berg wandern mit meinem Mann.

Jürgen: Lesen. Und außerdem Fotografie und Bildbearbeitung.

Redaktion: Habt ihr ein Lebensmotto?

Jürgen: Nein.

Monika: Ja, gib niemals auf! Und mittlerweile sehe ich viele Dinge gelassen, die sich doch nicht ändern lassen. (Redaktion: ... in Anlehnung an „Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden?")

Redaktion: Ein gutes Schlusswort! Vielen Dank euch Beiden. Ich wünsche euch weiterhin für lange Zeit noch viel Vergnügen und Erfolg bei eurem Einsatz.