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Ein Blick hinter die Kulissen des WDR

Die Organisatoren von duesseldorf-aktiv.net waren selbst überrascht. Zu Ihrer Veranstaltung - einer Führung durch den WDR Düsseldorf - kamen mehr als 40 Interessierte.

 

Und die Gruppe der Neubürger war international. So wollten unter anderem Neu-Düsseldorfer aus Sri Lanka, China, Mazedonien, dem Irak, aus Syrien sowie aus Italien mal einen Blick hinter die Kulissen der Rundfunk- und Fernsehanstalt werfen.

In einem kurzen Einführungsfilm wurden alle erst einmal mit der Arbeit beim WDR vertraut gemacht. Da ging es unter anderem um die täglichen Schaltkonferenzen mit den Landesstudios, in denen die Tagesthemen besprochen werden. Außerdem wurde gezeigt, wie die Reporter ihre Themen recherchieren.
Anschließend ging es durch endlos lange Gänge mit unzähligen Büros in die Studios.

Die Besucher staunten über die mehr als 30 Scheinwerfen an der Decke des Lokalzeit-Studios. Florian Putz, einer der freien Mitarbeiter des WDR, der die Besucher sachkundig führte, machte auf die Markierungen auf dem Fußboden des Studios aufmerksam: „Da weiß dann jeder Moderator, wo er bei der Sendung zu stehen hat." Und für jede Position gibt es drei Scheinwerfer. Damit wird eine Drei-Dimensionalität erzeugt. Vor den Kameras sind Folien. Putz: „Somit werden die Bilder weicher."

Die Besucher fanden es interessant, dass es für die Moderatoren auch pro Monat Kleidergeld gibt. Es dürfen aber keine Markenlogos zu sehen sein. Denn das sei Werbung, so der freie Mitarbeiter. Natürlich müssen die Moderatoren vor jeder Sendung auch in die Maske. Dabei werden alle Körperteile geschminkt, die zu sehen sind, also Gesicht und Hände. Wenn die weiblichen Sprecherinnen keine Strümpfe tragen, sind auch die mehr oder weniger hübschen Beine an der Reihe.

Danach ging es ins neue Studio, aus dem die Aktuelle Stunde, WDR Aktuelle sowie Westpol gesendet werden. Die Neubürger bewunderten die riesigen Video-Wände und die Schiene, auf der sich ein Kamera-Roboter bewegt.

Zum Abschluss zeigte der Mitarbeiter den Gästen eines der drei Radio-Studios. „Damit sind wir in der Landeshauptstadt nicht so sehr gesegnet." Die meisten Radio-Studios habe das WDR-Funkhaus in Köln. Mit vielen Informationen gingen die Besucher nach Hause.

Sie werden jetzt wohl mit ganz anderen Augen die Fernsehsendungen aus dem Funkhaus in Düsseldorf betrachten.