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reda corona

Das Corona-Virus und die Folgen sind fast überall. Und überall in der Stadt ist Hilfe gefragt. Das hat auch Düsseldorf-aktiv-Mitglied Reda (23), Neu-Düsseldorfer aus Syrien, auf den Plan gerufen. Gemeinsam mit zwei Freunden geht er jetzt für Nachbarn aus Risikogruppen einkaufen.

 

 

 

„Bei mir im Haus in Flingern-Nord wohnt ein älteres Ehepaar, beide zählen zur Hoch-Risikogruppe“, erzählt Reda. „Sie freuen sich wirklich über diese Unterstützung“. Als das Thema Corona aufkam, surften er und zwei Freunde im Internet. Sie entdeckten zahlreiche Internetseiten, wo Menschen um Hilfe bitten bzw. Helfer sich anbieten. „Es ist Zeit zu helfen“, nennt Reda als Motiv.

Aktuell ist er im finalen Stadium seiner Ausbildung zum Fachinformatiker und schreibt an seiner Abschlussarbeit. „Da tut es gut, wenn ich in einer Schreib-Pause mal etwas Gutes tun kann“, freut sich Reda und folgert: „Jeder, der Zeit hat, kann in diesen Tagen helfen, denn viele Menschen sind in Sorge sich anzustecken, und das Internet bietet viele Plattformen, wo Helfer gesucht werden.

Seit 14 Tagen nun kauft Reda für seine Nachbarn im Wohnhaus in Flingern ein. Und wird auch weiter helfen, solange die Krise anhält. Seine beiden ebenfalls aus Syrien stammenden Freunde (32 und 34 Jahre alt) haben ebenfalls Einkaufspatenschaften übernommen, und zwar im Wohngebiet rund um die Uni bzw. in Eller.

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